Kunststoffe im Bauwesen
Überblick und Einsatzgebiete

Definition:
Kunststoffe im Bauwesen sind Materialien, die als Ersatz oder Ergänzung zu traditionellen Baustoffen wie Glas, Holz oder Metall eingesetzt werden. Dazu gehören Acrylglas (PMMA), Polycarbonat (PC), PVC, PET und weitere thermoplastische Werkstoffe. Sie sind leicht, formbar und oft transparent, wodurch sie insbesondere für Tageslichtsysteme interessant sind.

Eigenschaften:
Kunststoffe im Bau zeichnen sich durch Witterungsbeständigkeit, UV-Stabilität, hohe Schlagzähigkeit und einfache Verarbeitung aus. Sie lassen sich schneiden, biegen, kleben oder polieren. Transparente Varianten ermöglichen eine optimale Lichtdurchlässigkeit bei gleichzeitig guter Dämmwirkung.

Anwendung:
Typische Einsatzbereiche: Lichtkuppeln, Oberlichter, Fassadenverkleidungen, Dachfenster, Vordächer, Trennwände und Displays. Auch im Innenausbau kommen Kunststoffe zum Einsatz, z. B. für Möbel oder dekorative Elemente. Sie bieten eine gute Kombination aus Ästhetik, Funktionalität und Langlebigkeit.

Normen & Standards:
Geltende Normen: DIN EN ISO 7823 für Platten, DIN 4102 für Brandverhalten, CE-Kennzeichnung für Bauprodukte.

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