Lichtdurchlässigkeit –
Wie viel Tageslicht ein Material passieren lässt
Definition:
Lichtdurchlässigkeit beschreibt den Anteil des Lichts, der durch ein Material hindurchgeht. Sie ist ein zentrales Merkmal für Acrylglas (PMMA), Plexiglas® und Polycarbonat (PC). Besonders relevant für Tageslichtsysteme, Lichtkuppeln und Oberlichter.
Eigenschaften:
Ein Material mit hoher Lichtdurchlässigkeit lässt bis zu 92 % des natürlichen Lichts passieren (wie bei Acrylglas (PMMA)). Die Lichtdurchlässigkeit hängt von Materialdicke, Farbe und Oberflächenbearbeitung ab. Getönte oder strukturierte Varianten reduzieren den Lichtdurchlass, bieten aber Sonnenschutz und Blendschutz.
Anwendung:
Hoch lichtdurchlässige Materialien werden für Oberlichter, Lichtkuppeln, Vordächer, Trennwände und Displays verwendet. Auch im Innenausbau sorgen sie für helle Räume und angenehmes Tageslicht.
Normen & Standards:
Die Lichtdurchlässigkeit wird nach DIN 5036 gemessen, relevant für Bauanwendungen und Tageslichtplanung.
