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Erster Heimsieg unter Dach und Fach

Erster Heimsieg unter Dach und Fach

Der SK Rapid Wien hat am letzten Samstag das neue Allianz Stadion mit einem Sieg gegen Chelsea eingeweiht

Nachdem die Strabag AG das neue Allianz Stadion dem Österreichischen Rekordmeister SK Rapid Wien Anfang Juli übergeben hatte, wurde die neue Spielstätte am letzten Samstag feierlich eröffnet. Vor ausverkauftem Haus traf der österreichische Vizemeister unter dem neuen deutschen Trainer Mike Büskens auf Chelsea, den Top Club aus London. Vor 28 000 Fans brachte der Brasilianer Joelinton Rapid bereits in der 8. Minute in Führung. In der 82. Minute schoss der Spanier Tomi das zweite Tor für die Wiener, die mit einem 2:0-Sieg somit ihren ersten Heimsieg unter Dach und Fach gebracht haben.

Platz für fast 29.000 Zuschauer

Die neue Heimspielstätte des Wiener Traditionsvereins wurde vom Zwickauer Architekten Guido Pfaffhausen entworfen. Der Bau fasst bis zu 28 600 Zuschauer und wurde an der Stelle des abgerissenen, kleineren Hanappi-Stadions errichtet. Die Baukosten betrugen rund 53 Millionen Euro, davon hat die Stadt Wien fast 20 Millionen Euro finanziert.

Wir waren mit unserer langjährigen Erfahrung im Bau von Stadiondächern entscheidend am Großprojekt Allianz Stadion beteiligt: In enger Zusammenarbeit mit der Strabag AG aus Wien waren wir nicht nur für die Verglasung des Stadiondachs, sondern auch für die Fassadenverglasung unter Berücksichtigung von Lärmschutzmaßnahmen verantwortlich. Unsere kompetenten Monteure aus dem Dorf Nauheim kommend, haben sich in Wien sehr wohl gefühlt, obwohl der Heurigen natürlich tabu war.

Vier transparent durchscheinende Grüntöne

Die Verglasung wurde mit dem hochwertigen und zugleich robusten Material Polycarbonat eingebaut. „In Wien haben wir für eine Symbiose von transluzenter Dach- und Wandverglasung in den Vereinsfarben von SK Rapid Wien gesorgt Dabei wurden vier transparent durchscheinende Grüntöne verwendet“, erklärt Gerold Schleidt, Vertriebsleiter des Nauheimer Familienunternehmens und ergänzt: „Die größte Herausforderung war aber, eine durchgängig scheinende Verglasung im Dachbereich über eine Länge von 32 Meter sowie eine freitragende Stützweite von 1,5 Meter herzustellen. Hier war vor allem eine umfassende Tragwerksplanung in eingehenden Modellanalysen gefragt, die wir durch das Fachwissen und die Praxiserfahrung der Börner-Mitarbeiter reibungslos realisieren konnten.“

So wurde etwa die Dimensionierung des Verglasungsmaterials berechnet. Besonders anspruchsvoll waren in diesem Zusammenhang die Kurvensegmente, deren Verlegerichtung und Verglasungsart von Börner ebenfalls umsichtig und fachmännisch geplant wurden.